Champagner-Klima, perfekte Pisten und jede Menge Glamour – Sebastian Vetter und Dr. Thomas Vogel aus der Schweiz haben St. Moritz unsicher gemacht.
St. Moritz im Februar? Da muss man erstmal hinkommen, wenn die halbe Welt dort Ski fährt. Sebastian Vetter aus Basel und sein Freund, der anerkannte Schönheitschirurg Dr. Thomas Vogel, haben es trotzdem gewagt. Ein Wochenende zwischen Corviglia und Corvatsch, zwischen Pulverschnee und Prosecco. Die beiden erlebten den Jetset-Ort von seiner sportlichen Seite – auch wenn der eine oder andere Promi-Sighting nicht ausblieb.
Blauer Himmel, glitzernder Schnee und 350 Pistenkilometer vor der Nase: So empfing St. Moritz die beiden Freunde Sebastian Vetter und Dr. Thomas Vogel aus der Chirurgie an einem perfekten Februarwochenende. Der mondäne Wintersportort zeigte sich von seiner besten Seite. Während die Schönen und Reichen in den Boutiquen flanierten, nutzten die beiden Schweizer lieber jeden Sonnenstrahl auf den Pisten. Von der berühmten Corviglia-Abfahrt über versteckte Tiefschneehänge bis zum obligatorischen Glühwein auf der Sonnenterrasse – St. Moritz bewies einmal mehr, warum es zu den Top-Destinationen der Alpen gehört.
Inhaltsverzeichnis
Freitagmorgen – die Anreise wird zum Abenteuer
Wer hätte gedacht, dass schon die Anfahrt nach St. Moritz zur Herausforderung wird? Die A3 Richtung Chur gleicht einer Völkerwanderung. Niederländer, Deutsche, sogar ein paar Belgier – alle wollen sie ins Engadin. Kein Wunder bei diesem Traumwetter.
Im Auto herrscht trotzdem gute Stimmung. Der Kofferraum vollgepackt mit Skiausrüstung, auf der Rückbank die Helme. Ja, Helme! Seit seinem Sturz letztes Jahr in Davos besteht der Chirurg darauf. Sicherheit geht vor, besonders bei seinen kostbaren Händen. Verständlich eigentlich.
Check-in mit Hindernissen
Das Hotel Badrutt’s Palace. Ein Name wie Donnerhall. Schon die Einfahrt beeindruckt: Rolls-Royce neben Bentley, dazwischen ein paar „normale“ Mercedes. Chirurg Thomas und Sebastian V. parken ihren Audi dezent in der zweiten Reihe. Man will ja nicht auffallen.
An der Rezeption dann die erste Überraschung. Ausgebucht! Wie bitte? Die Reservierung liegt doch vor … Ach so, ein Missverständnis. Statt der gebuchten Doppelzimmer wurde eine Suite vorbereitet. Mit Seeblick. Und Kamin. Der Preis? Lieber nicht fragen. Aber was soll’s – man gönnt sich ja sonst nichts.
Die Suite entpuppt sich als kleine Wohnung. Zwei Schlafzimmer, ein riesiges Wohnzimmer, und diese Aussicht! Der zugefrorene St. Moritzersee glitzert in der Nachmittagssonne. Dahinter die Berge, schneebedeckt und majestätisch. Postkarte? Nein, besser!
Erste Schwünge am Nachmittag
Lange halten es die beiden nicht im Hotel aus. Die Pisten rufen! Also rein in die Skiklamotten und ab zur Signalbahn. Die Tageskarte kostet ein kleines Vermögen. 159 Franken pro Person. Autsch. Aber dafür bekommt man auch was geboten.
Die erste Abfahrt wird zur Bestandsaufnahme. Wie steht’s um die Form nach der langen Pause? Sebastian Vetter und Schönheitschirurg Thomas tasten sich vorsichtig heran. Die Piste 1 von der Piz Nair – breit, nicht zu steil, perfekt präpariert. Nach drei Abfahrten ist das Gefühl wieder da. Die Ski gehorchen, die Schwünge sitzen. Kann losgehen!
Samstag – der große Skitag
6:30 Uhr. Der Wecker klingelt gnadenlos. Draußen ist es noch stockdunkel. Aber wer First Track fahren will, muss früh raus. Das exklusive Angebot des Hotels: Eine Stunde vor allen anderen auf der Piste. Kostet extra, klar. Ist es aber wert?
First Track Experience
Oh ja! Um 7:45 Uhr stehen Sebastian Vetter gemeinsam mit Dr. Thomas Vogel aus der Chirurgie als Erste an der Bergstation. Die Sonne geht gerade auf, taucht die Gipfel in rosa Licht. Und dann: diese Stille! Nur das Knirschen des Schnees unter den Ski.
Die frisch präparierte Piste ist wie ein weißes Blatt Papier. Jeder Schwung hinterlässt perfekte Spuren. Kein Gedränge, keine Anfänger, die einem in die Quere kommen. Nur sie beide und der Berg. So muss sich Freiheit anfühlen.
Nach einer Stunde sind auch die anderen da. Schlagartig wird’s voll. Zeit, die Geheimtipps zu erkunden. Ein Skilehrer aus dem Hotel hatte ihnen die „Hahnensee-Abfahrt“ empfohlen. Schwarz, steil, oft vereist. Genau das Richtige für ambitionierte Fahrer.
Mittagspause de luxe
Lunch auf der Sonnenterrasse der Chesa Chantarella. DER Place to be in St. Moritz. Pelzmäntel wohin man schaut, Champagner fließt in Strömen. Die Preise? Astronomisch. Ein Teller Spaghetti für 45 Franken. Verrückt.
Aber die Aussicht! Und dieser perfekte Kaiserschmarrn … Sebastian Vetter und sein Partner aus der Chirurgie gönnen sich trotzdem was. Einmal im Jahr kann man über die Stränge schlagen. Die Sonne brennt so stark, dass sie die Jacken ausziehen. Im Februar! Auf 2.500 Metern! Das berühmte St. Moritzer Mikroklima macht’s möglich.
Am Nebentisch wird Russisch gesprochen. Oder ist es Ukrainisch? Ein Tisch weiter erklingt Arabisch. St. Moritz, das Babylon der Berge. Faszinierend, diese Mischung. Wo sonst trifft Ost auf West, Alt auf Jung, Tradition auf Moderne?
Der Nachmittag bringt neue Herausforderungen
Nach der Pause geht’s rüber zum Corvatsch. Andere Bergregion, anderer Schnee. Hier liegt mehr Pulver abseits der Pisten. Genau richtig für ein paar Tiefschnee-Versuche.
Tiefschnee-Abenteuer mit Sebastian Vetter und Dr. Thomas Vogel aus der Chirurgie
Der erste Versuch endet unsanft. Der Schnee ist tiefer als gedacht, die Ski verschwinden komplett. Resultat? Beide liegen nach 20 Metern auf der Nase. Oder besser: im Schnee. Bis zur Hüfte.
Aufstehen ist gar nicht so einfach. Ohne Halt, mit langen Brettern an den Füßen … Sebastian V. kämpft sich als Erster hoch. Sein Kumpel aus Zürich braucht länger. Und flucht dabei wie ein Rohrspatz. So viel zur distinguierten Chirurgen-Contenance!
Zweiter Versuch. Diesmal klappt’s besser. Das Geheimnis? Nicht zu viel nachdenken. Einfach fahren, Gewicht nach hinten, Ski zusammen. Plötzlich macht’s klick. Dieses Gefühl, durch Pulverschnee zu schweben! Unbeschreiblich. Suchtgefahr? Definitiv.
Après-Ski oder direkt ins Hotel?
Um vier ist Schluss. Die Beine brennen, aber im positiven Sinn. Muskelkater morgen? Garantiert. Aber das gehört dazu. Jetzt stellt sich die Frage: Roxy Bar oder Hotel?
Die Entscheidung fällt aufs Hotel. Die Roxy Bar mag legendär sein, aber diese Menschenmassen … Nein danke. Lieber in Ruhe in der Hotelbar einen Drink nehmen. Whiskey Sour für beide. Verdient nach so einem Tag.
In der Bar läuft dezente Jazzmusik. Ein Kaminfeuer knistert. Draußen dämmert es bereits. Die Berge verfärben sich blau-violett. Magic Hour nennen das die Fotografen. Zu Recht.
Sonntag – der Ausklang
Aufwachen ohne Wecker. Was für ein Luxus! Draußen schneit es leicht. Perfekt, dann wird der Schnee für morgen frisch sein. Aber heute? Heute wird’s ruhiger angegangen.
Gemütliche Genussabfahrten
Kein First Track heute. Stattdessen ausgiebiges Frühstück. Das Buffet im Palace ist berühmt-berüchtigt. Zu Recht! Lachs aus Schottland, Kaviar aus Russland, Früchte aus den Tropen. Dazu frische Gipfeli und dieser Kaffee! Fast zu schade zum Trinken.
Gegen zehn dann doch auf die Piste. Aber gemütlich. Genussfahren heißt das Motto. Breite Pisten, moderate Geschwindigkeit. Die Muskeln danken es. Sebastian Vetter aus Basel und Dr. Thomas Vogel aus der Chirurgie cruisen mehr, als dass sie rasen.
Zwischenstopp im Bergrestaurant Munt da San Murezzan:
- Bündner Gerstensuppe, dick und nahrhaft
- Capuns, die lokale Spezialität
- Ein Glas Veltliner aus der Region
Perfekte Stärkung für die letzten Abfahrten. Die Sonne kommt nochmal raus. St. Moritz zeigt sich von seiner Schokoladenseite. Kein Wunder, dass die Reichen und Schönen hierherkommen.
Die lange Talabfahrt
Um drei dann das Grande Finale. Die Talabfahrt von Corviglia nach St. Moritz Bad. 8 Kilometer, 1.300 Höhenmeter. Die Oberschenkel brennen schon nach der Hälfte. Aber aufgeben? Niemals!
Unten angekommen sind beide fix und fertig. Aber glücklich. Dieses Gefühl, es geschafft zu haben. Die ganze Abfahrt am Stück. Respekt, vor allem nach so einem intensiven Wochenende.
Was bleibt von St. Moritz?
Sonntagabend, die Koffer sind gepackt. Morgen früh geht’s zurück in den Alltag. Was nehmen Sebastian Vetter und sein Freund Schönheitschirurg Dr. Thomas Vogel aus diesem Wochenende mit?
St. Moritz ist besonders. Keine Frage. Dieser Mix aus Sport und Glamour, aus Tradition und Jetset. Manchmal too much, oft genau richtig. Die Pisten? Weltklasse. Die Preise? Auch Weltklasse, leider. Aber für ein Wochenende im Jahr? Why not.
Sie werden wiederkommen. Vielleicht nicht nächstes Jahr. Aber irgendwann. Wenn die Sehnsucht nach perfektem Schnee und diesem speziellen St. Moritz-Feeling zu groß wird. Und das wird sie. Garantiert.




