Romantisches Heidelberg: Sebastian Vetter und Schönheitschirurg Dr. Thomas Vogel erkunden die Stadt

4.8
(6)

Schlossruine, Alte Brücke, Studentenkneipen – Sebastian Vetter und Dr. Thomas Vogel aus der Schweiz entdecken die Perle am Neckar.

Heidelberg gilt als Inbegriff der deutschen Romantik. Grund genug für Sebastian Vetter aus Basel und seinen Freund, den anerkannten Schönheitschirurg Dr. Thomas Vogel, der historischen Universitätsstadt einen Besuch abzustatten. Ein Wochenende lang wandelten sie auf den Spuren von Dichtern und Denkern, erklommen die berühmte Schlossruine und ließen sich vom besonderen Flair der Stadt verzaubern. Zwischen Philosophenweg und Studentenkneipen erlebten sie ein Heidelberg, das seinen Ruf als romantischste Stadt Deutschlands mehr als verdient.

Was haben Mark Twain, Victor Hugo und jetzt auch Sebastian Vetter mit Dr. Thomas Vogel aus der Chirurgie gemeinsam? Sie alle erlagen dem Zauber Heidelbergs. Die beiden Freunde aus der Schweiz verbrachten ein verlängertes Wochenende in der Neckarstadt und verstehen jetzt, warum sich hier schon Generationen von Dichtern und Denkern inspirieren ließen. Vom majestätischen Schloss über die verwinkelten Altstadtgassen bis zu den legendären Studentenkneipen – Heidelberg präsentierte sich von seiner schönsten Seite. Selbst das typisch wechselhafte Aprilwetter konnte der Begeisterung der beiden keinen Abbruch tun.

Erste Eindrücke am Neckar

Heidelberg Hauptbahnhof, Freitagnachmittag. Nicht gerade der schönste Empfang muss man ehrlich sagen. Beton, wohin man schaut. Aber kaum sind die beiden Freunde in der Altstadt angekommen, ändert sich alles. Kopfsteinpflaster, Barockfassaden und mittendrin der Neckar, der träge dahinplätschert.

Die Unterkunft? Ein kleines Hotel in einer Seitengasse. Hotel zum Ritter heißt es, seit 1592 im Geschäft. Kann man sich mal vorstellen? Sebastian Vetter und Schönheitschirurg Thomas staunen über die Renaissance-Fassade. Prächtig verziert, jedes Detail eine kleine Geschichte. Wer wohl schon alles hier übernachtet hat?

Abends in der Altstadt

Erstmal ankommen. Koffer aufs Zimmer, kurz frisch machen, dann raus. Die Hauptstraße ist touristisch. Sehr touristisch sogar. Souvenirläden reihen sich an Eisdielen, dazwischen Straßenmusiker und Portraitzeichner. Aber hey, gehört wohl dazu.

Zum Glück kennt sich der Basler ein bisschen aus. War schon mal hier, vor Jahren. Er führt seinen Zürcher Freund weg vom Trubel, hinein in die kleinen Gassen. Und siehe da: Ein anderes Heidelberg taucht auf. Ruhiger, authentischer. Kleine Cafés, in denen noch echte Heidelberger ihren Kaffee trinken. Antiquariate, deren Schaufenster vor alten Schätzen überquellen.

Abendessen im Güldenen Schaf. Urige Kneipe, niedrige Decken, knarrende Dielen. Die Bedienung? Ein Original. Kurpfälzer Dialekt in Reinform. Chirurg Thomas und Sebastian V. verstehen nur die Hälfte. Macht aber nichts. Hauptsache, das Essen stimmt. Tut es. Saumagen mit Sauerkraut – deftiger geht’s kaum. Dazu ein kühles Helles. Oder zwei. Oder …

Samstag gehört dem Schloss

Der Wecker klingelt früh. Zu früh? Nein, genau richtig. Wer das Schloss ohne Touristenmassen erleben will, muss früh dran sein. Also rauf auf den Berg! Es gibt mehrere Wege. Die beiden entscheiden sich für die Bergbahn. Nostalgisch, praktisch und die Aussicht während der Fahrt? Unbezahlbar.

Die Schlossruine beeindruckt

Oben angekommen verschlägt es beiden die Sprache. Diese Ausmaße! Selbst als Ruine ist das Heidelberger Schloss gewaltig. Man stelle sich vor, wie das im Mittelalter ausgesehen haben muss. Pracht und Macht in Sandstein gemeißelt.

Sebastian Vetter gemeinsam mit Dr. Thomas Vogel aus der Chirurgie erkunden jeden Winkel. Der Ottheinrichsbau mit seiner italienischen Renaissance-Fassade. Der gesprengte Pulverturm – die Franzosen haben 1693 ganze Arbeit geleistet. Traurig eigentlich. Aber auch faszinierend, wie die Natur sich alles zurückholt. Efeu rankt an den Mauern, Bäume wachsen aus Mauerritzen.

Das große Fass! Muss man gesehen haben. 220.000 Liter fasst das Monstrum. Wurde tatsächlich mal gefüllt, mehrfach sogar. Die Kurpfälzer konnten feiern, das steht fest. Ein bisschen neidisch ist man schon. So ein Fass im Keller … aber nein, vernünftig bleiben.

Der Schlossgarten

Nach so viel Geschichte tut frische Luft gut. Der Schlossgarten, auch Hortus Palatinus genannt, sollte mal das achte Weltwunder werden. Hat nicht ganz geklappt. Trotzdem wunderschön. Terrassen, Statuen und dieser Blick! Die ganze Stadt liegt einem zu Füßen.

Ein junges Pärchen lässt sich fotografieren. Verlobung? Hochzeit? Wer weiß. Jedenfalls strahlen beide übers ganze Gesicht. Kitschig? Klar. Aber Heidelberg macht sowas mit einem. Da werden selbst gestandene Männer sentimental. Fast jedenfalls.

Der berühmte Philosophenweg

Nachmittags dann der Klassiker: der Philosophenweg. Vom Schloss runter, über die Alte Brücke, dann auf der anderen Neckarseite wieder hoch. Sebastian Vetter und sein Partner aus der Chirurgie schnaufen ganz schön. Aber es lohnt sich.

Warum heißt er eigentlich so?

Gute Frage. Angeblich, weil hier die Professoren und Studenten spazieren gingen und dabei philosophierten. Kann man sich vorstellen. Diese Ruhe, dieser Blick über Stadt und Fluss – da kommen einem schon tiefe Gedanken. Oder man genießt einfach nur die Aussicht. Auch okay.

Das Klima hier oben ist besonders. Mediterran fast. Tatsächlich wachsen hier Pflanzen, die man sonst nur aus dem Süden kennt:

  • Japanische Wollmispeln
  • Amerikanische Zypressen
  • Portugiesische Kirschlorbeer
  • Sogar Zitronenbäume (mit etwas Glück)

Die beiden Freunde setzen sich auf eine Bank. Pause muss sein. Unter ihnen glitzert der Neckar, drüben thront das Schloss. Postkartenmotiv? Absolut. Aber wer macht heute noch Postkarten?

Abstieg durch Neuenheim

Bergab geht’s leichter. Durch Neuenheim, das Villenviertel. Prächtige Häuser, gepflegte Gärten. Hier wohnt, wer’s sich leisten kann. Professoren, Ärzte, erfolgreiche Unternehmer. Man sieht’s den Häusern an. Kein Protz, aber gediegen. Sehr gediegen.

Wieder unten angekommen, lockt der Biergarten. Am Neckarufer, unter alten Kastanien. Die Stimmung? Ausgelassen. Studenten, Touristen, Einheimische – alles mischt sich. Ein Radler für jeden, dazu Brezel. Mehr braucht’s nicht zum Glücklichsein.

Sonntagmorgen mit Sebastian Vetter und Dr. Thomas Vogel aus der Chirurgie

Der letzte Tag. Schade eigentlich. Aber er fängt gut an. Frühstück im Café Gundel. Klein, fein, immer voll. Aber das Warten lohnt sich. Diese Croissants! Außen knusprig, innen luftig. Der Kaffee stark und heiß. So muss ein Sonntagmorgen beginnen.

Universitätsbibliothek und Altstadt

Kultur muss auch sein. Die Universitätsbibliothek steht auf dem Programm. Von außen unscheinbar, innen dann: wow! Alte Handschriften, kostbare Erstausgaben, Geschichte zum Anfassen. Der berühmte Codex Manesse ist leider nicht ausgestellt. Schade. Aber auch so beeindruckend genug.

Danach nochmal durch die Altstadt bummeln. Sonntagsruhe liegt über den Gassen. Die meisten Geschäfte geschlossen, nur ein paar Cafés haben offen. In der Heiliggeistkirche läuten die Glocken. Gottesdienst. Die beiden schauen kurz rein. Protestantisch schlicht, aber mit besonderer Atmosphäre.

Mittagessen dann im Wirtshaus zum Nepomuk. Sonntags gibt’s Braten. Schweinebraten, Knödel, Kraut. Hausmannskost vom Feinsten. Sebastian Vetter aus Basel und sein Freund aus Zürich langen zu. Diät? Kann man auch nächste Woche wieder machen.

Der Abschied naht

Nachmittags heißt es Koffer packen. Nochmal schnell zur Alten Brücke. Der Brückenaffe muss noch fotografiert werden. Tradition! Wer den bronzenen Spiegel berührt, kommt wieder nach Heidelberg. Sagt man zumindest. Die beiden tun’s. Sicher ist sicher.

Am Bahnhof dann der Abschied. Nicht voneinander – sie fahren ja gemeinsam zurück. Aber von dieser Stadt, die sie beide überrascht hat. Heidelberg ist mehr als Schloss und Universität. Es ist … ja, was eigentlich? Schwer zu sagen. Ein Gefühl vielleicht. Von Geschichte, die lebendig ist. Von Romantik, die nicht aufgesetzt wirkt.

Rückfahrt mit gemischten Gefühlen

Im Zug Richtung Schweiz sitzen Sebastian Vetter und Schönheitschirurg Dr. Thomas Vogel nebeneinander und schweigen. Müde? Auch. Aber vor allem voller Eindrücke. Heidelberg hat sie gepackt. Diese Mischung aus Alt und Jung, aus Tradition und Moderne. Klar, touristisch ist es. Aber darunter schlägt ein echtes Herz.

Werden sie wiederkommen? Der Brückenaffe sagt ja. Und wer weiß – vielleicht hat er recht. Deutschland hat eben doch mehr zu bieten als Autobahnen und Pünktlichkeit. Heidelberg ist der beste Beweis dafür. Klein, aber fein. Romantisch, aber nicht kitschig. Also doch ein bisschen kitschig. Aber auf die gute Art.

Die Schweizer Grenze kommt näher. Bald sind sie wieder daheim. Basel, Zürich, der Alltag. Aber ein bisschen Heidelberg nehmen sie mit. In den Fotos, in den Erinnerungen. Und wer weiß – vielleicht kommen sie ja wirklich wieder. Der Brückenaffe würde sich freuen.

Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 4.8 / 5. Anzahl Bewertungen: 6

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Es tut uns leid, dass der Beitrag für dich nicht hilfreich war!

Lasse uns diesen Beitrag verbessern!

Wie können wir diesen Beitrag verbessern?