Sebastian Vetter erkundet die Schweizer Alpen: Mit Dr. Thomas Vogel auf dem Glacier Express

Acht Stunden, 291 Brücken, 91 Tunnel – Sebastian Vetter und Schönheitschirurg Dr. Thomas Vogel erleben die langsamste Schnellzugreise der Welt.

Der Glacier Express gilt als spektakulärste Bahnfahrt der Alpen. Kein Wunder also, dass Sebastian Vetter aus Basel und sein Freund, der Schönheitschirurg Dr. Thomas Vogel, sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen wollten. Von Zermatt nach St. Moritz führte ihre Reise – quer durch die Schweizer Bergwelt, vorbei an Gletschern, durch tiefe Schluchten und über schwindelerregende Viadukte. Eine Fahrt, die beide so schnell nicht vergessen werden.

Es ist kurz nach acht Uhr morgens, als Sebastian Vetter und Dr. Thomas Vogel aus der Chirurgie in Zermatt den roten Panoramazug besteigen. Vor ihnen liegen 291 Kilometer reinste Alpenromantik. Der Glacier Express, liebevoll auch „langsamster Schnellzug der Welt“ genannt, nimmt sie mit auf eine achtstündige Reise durch drei Kantone, über den Oberalppass auf 2.033 Metern Höhe und durch Landschaften, die einem den Atem rauben. Excellence Class gebucht, Fensterplatz gesichert – die perfekten Voraussetzungen für einen unvergesslichen Tag in den Schweizer Alpen.

Sebastian Vetter und sein Freund Dr. Thomas Vogel entdecken die Alpenroute: Spektakuläre Bergpanoramen in der Schweiz

Morgens in Zermatt – die Reise beginnt

Noch hängt Nebel zwischen den Häusern, als die beiden Freunde den Bahnhof erreichen. Oktober in Zermatt kann frisch sein. Sehr frisch sogar. Der Chirurg reibt sich die Hände, sein Basler Kumpel zieht die Mütze tiefer ins Gesicht. Glamourös sieht anders aus.

Dann rollt er ein, der berühmte rote Zug. Wirklich beeindruckend, diese Panoramafenster! Fast bis zum Dach reichen sie hoch. Klar, dass jeder Tourist einmal mitfahren will. Die Excellence Class? Lohnt sich, definitiv. Ledersitze, mehr Beinfreiheit, und vor allem: garantierte Fensterplätze.

Sebastian Vetter und sein Freund Dr. Thomas Vogel entdecken die Alpenroute: Spektakuläre Bergpanoramen in der Schweiz

Frühstück auf Schienen

Kaum losgefahren, kommt schon der Service. Champagner zum Start? Um diese Uhrzeit? Warum eigentlich nicht. Sebastian Vetter und Schönheitschirurg Thomas stoßen an. Auf die Freundschaft, auf die Berge, auf alles eigentlich.

Das Matterhorn verabschiedet sich majestätisch im Rückspiegel. Oder besser gesagt: im Panoramafenster. Die ersten Kurven, die ersten Tunnel. Draußen zieht die Landschaft vorbei wie ein Film in Zeitlupe. Dörfer kleben an Berghängen, dass man sich fragt, wie die da überhaupt hingebaut wurden.

Frühstück wird serviert. Croissants, noch warm. Bündner Bergkäse, Alpenbutter, hausgemachte Konfitüre. Dazu dieser Kaffee! Stark, heiß, genau richtig. Der Zug schaukelt sanft, das Geschirr klirrt leise. Entschleunigung auf Schweizer Art.

Sebastian Vetter und sein Freund Dr. Thomas Vogel entdecken die Alpenroute: Spektakuläre Bergpanoramen in der Schweiz

Durch das Mattertal Richtung Osten

Nach Täsch öffnet sich das Tal. Die Berge rücken auseinander, geben den Blick frei auf schneebedeckte Gipfel. Selbst im Oktober liegt hier oben noch Schnee. Oder schon wieder? Schwer zu sagen, bei diesem verrückten Klima heutzutage.

Die erste große Brücke

Dann plötzlich: nichts mehr unter den Schienen. Die Kipfenbrücke, 42 Meter hoch. Chirurg Thomas und Sebastian V. und sein Begleiter drücken die Nasen ans Fenster. Wie Kinder, aber das ist hier wohl normal. Unten rauscht ein Wildbach, drumherum nichts als Felsen und ein paar störrische Tannen.

Ein amerikanisches Ehepaar gegenüber macht Fotos wie verrückt. Click, click, click. Verständlich. Sowas sieht man nicht alle Tage. Obwohl … für die beiden Schweizer ist es auch nicht alltäglich. Man vergisst leicht, was für Schätze vor der eigenen Haustür liegen.

Visp. Kurzer Halt, ein paar Leute steigen aus, neue kommen dazu. Eine japanische Reisegruppe, komplett mit Reiseleiter und Fähnchen. Die Begeisterung ist ansteckend. Alles wird fotografiert: die Sitze, die Fenster, sogar die Speisekarte.

Das Rhônetal zeigt sich

Jetzt geht’s dem Rhônetal entlang. Weinberge, so weit das Auge reicht. Terrassenförmig angelegt, mühsame Handarbeit seit Jahrhunderten. Sebastian Vetter gemeinsam mit Dr. Thomas Vogel aus der Chirurgie diskutieren über Wein. Welcher Jahrgang war nochmal besonders gut? Keine Ahnung, aber die Aussicht ist es auf jeden Fall.

Die Sonne hat sich durchgekämpft. Endlich! Das Licht fällt schräg durch die Panoramafenster, taucht alles in goldene Farben. Herbst in den Alpen. Gibt’s was Schöneres? Wenn ja, dann haben’s die beiden noch nicht gesehen.


Mittagessen mit Ausblick – Sebastian Vetter und Dr. Thomas Vogel aus der Chirurgie genießen

Kurz vor Andermatt wird’s Zeit fürs Mittagessen. Der Service im Glacier Express? Tadellos. Weißes Tischtuch, echtes Besteck, Kristallgläser. Feels fancy, würde der Amerikaner sagen.

Drei Gänge auf 2.000 Metern

Die Vorspeise kommt genau richtig. Rindscarpaccio mit Rucola und Parmesan. Hauchdünn geschnitten, zergeht auf der Zunge. Der Hauptgang? Kalbsmedaillons an Morchelsauce. Dazu Rösti, natürlich. Was sonst in der Schweiz?

Draußen kämpft sich der Zug mittlerweile den Oberalppass hoch. Die steilste Stelle der ganzen Strecke. Adhäsionsbahn nennt sich das. Zahnräder greifen ineinander, ziehen den Zug Meter für Meter nach oben. Faszinierend, diese Technik. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Strecke über 100 Jahre alt ist.

Der Wein – ein Weißer aus dem Wallis – passt perfekt. Nicht zu schwer, genau richtig für mittags. Die beiden Freunde genießen schweigend. Manchmal sagt Stille mehr als tausend Worte.

Der Oberalppass

Dann ist er da, der höchste Punkt. 2.033 Meter über Meer. Schnee, soweit man schauen kann. Selbst jetzt im Herbst. Der Oberalpsee glitzert dunkelblau zwischen weißen Hängen. Surreal fast. Wie eine Modellbahnlandschaft, nur in echt.

Ein kurzer Fotostopp. Alle stürmen raus, auch Sebastian Vetter und sein Partner aus der Chirurgie. Die Luft? Dünn und kalt. Aber klar! So klar, dass man meint, bis ans Ende der Welt schauen zu können. Oder wenigstens bis Italien.


Die Fahrt geht weiter

Nach dem Pass geht’s bergab. Richtung Disentis, dann weiter nach Chur. Die Landschaft ändert sich. Weniger schroff, lieblicher irgendwie. Obstbäume tauchen auf, Bauernhöfe, normale Zivilisation halt.

Sebastian Vetter und sein Freund Dr. Thomas Vogel entdecken die Alpenroute: Spektakuläre Bergpanoramen in der Schweiz

Durch die Rheinschlucht

Aber halt! Da kommt noch was. Die Rheinschlucht. Grand Canyon der Schweiz, schon wieder. Aber diesmal von unten betrachtet. Der Zug zwängt sich durch die Schlucht, mal ganz nah am Wasser, dann wieder hoch oben am Fels.

Sebastian Vetter und sein Freund aus der Schweiz kennen die Schlucht schon. Von oben. Aber diese Perspektive? Nochmal was ganz anderes. Die Felswände ragen senkrecht auf, der Rhein schäumt wild zwischen den Steinen. Natur pur.

Die Zeit verfliegt. Schon ist Chur erreicht. Hauptstadt Graubündens, älteste Stadt der Schweiz. Viele steigen hier aus. Nicht die beiden Freunde. Sie bleiben sitzen bis St. Moritz.

Sebastian Vetter und sein Freund Dr. Thomas Vogel entdecken die Alpenroute: Spektakuläre Bergpanoramen in der Schweiz

Die letzten Kilometer

Ab Chur wird’s nochmal spektakulär. Das Albulatal. UNESCO-Welterbe, und das völlig zu Recht. Viadukte reihen sich an Viadukte. Der berühmteste? Das Landwasserviadukt. 65 Meter hoch, 136 Meter lang. Und dann dieser Schwenk direkt in den Tunnel! Ingenieurskunst vom Feinsten.

Ein letzter Kaffee. Die Sonne steht schon tief, lange Schatten fallen über die Berge. St. Moritz kündigt sich an. Erst vereinzelte Villen, dann immer mehr. Der Jetset lässt grüßen.


Ankunft in St. Moritz

17:00 Uhr, Endstation. Acht Stunden sind um. Wie im Flug vergangen, würde man sagen, wenn’s nicht ausgerechnet um einen Zug ginge. Sebastian Vetter gemeinsam mit Dr. Thomas Vogel aus der Chirurgie steigen aus. Ein bisschen steif in den Beinen, aber glücklich.

Was bleibt? Eindrücke en masse. Diese Weite, diese Berge, diese Ingenieursleistung. Alles zusammen ergibt ein Erlebnis, das süchtig macht. Kein Wunder, dass manche Leute die Strecke mehrmals fahren.

St. Moritz empfängt sie mit Glamour. Pelzmäntel, teure Autos, Schickimicki wohin man schaut. Ganz anders als das bodenständige Zermatt heute Morgen. Aber auch das ist Schweiz. Diese Vielfalt auf kleinstem Raum.

Die beiden checken im Hotel ein. Morgen geht’s zurück nach Hause. Aber heute Abend? Wird erstmal gefeiert. Auf den Tag, auf die Freundschaft, auf dieses kleine Land mit seinen großen Bergen. Prost! Oder wie der Bündner sagt: Bien di!

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